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Knuth und Tucek


Hochtheatralisches Kabarett mit gewaltig weiblicher Satire und barbarischer Musikalität.

Knuth und Tucek haben ihre Lippen gerötet und ihre Nägel gefeilt. Ihre lusterfüllten Lieder schmeicheln sich in unsere Gehörgänge, bis der Kopf begreift, wie abgründig und bitterbös ihre Texte sind. Geistreich und wortgewandt teilen sie aus: Politik, Wirtschaft, Spiritualität und volkstümlicher Schlager kriegen ihr Fett ab - und das nicht zu knapp!

Die beiden Damen tingeln, bewehrt mit scharfen Worten, heftigen Stimmen, zwei Notenständern (man gibt viel auf seine klassische Ausbildung!) und einem Akkordeon durch die schöne Welt und verbreiten Stories, die das Leben hieb und hitsuspekte Hardcoresongs.
Für jeden Liebhaber der gepflegten, satirischen Abendunterhaltung. «Die Rockstars unter den Satirikerinnen...»


Aktuelles Programm:

NEUROTIKON
Musikalisches und gesellschaftskritisches Kabarett,
ein Heimatfilmtheater von und mit Nicole Knuth und Olga Tucek

In einer Zeit, in der das Glück verkauft und eine Krise gemietet werden kann, schiessen sich Knuth und Tucek durch die gelichteten Reihen der Selbstfindungstechniken Politik, Wirtschaft, Spiritualität und volkstümlicher Schlager. Mit Engelsstimmen und Teufelszungen besingen und besprechen die schwarzen Königinnen des Heimatfilmtheaters den Schrumpfkopf der modernen Welt als Neurotikon, und teilen mit den Schwertschwingen weiblicher Bodenlosigkeit die tiefgrauen Nebel vom Abaton. Ein komiktriefender Trip in die obskuren Abgründe menschlich-manischen Suchens, ein pralles, bittersüsses Sittengemälde, gemalt in garantiert nicht giftklassefreien Neonfarben. Und wissen Knuth und Tucek mal nicht mehr weiter, gibt es ja immer noch Männer mit Bärten. Wenn aber die final-globale Seifenblase dann zerplatzt, werde auch diese erkennen, dass man heilige Bücher nicht essen kann.

Länge: 2 x 50 Minuten
Musik und Texte: Nicole Knuth und Olga Tucek

«Rasierklingenscharfer Spott.» (NZZ)
«Hingehen und Ansehen.» (St. Galler Tagblatt)
«Köstlich böse Unterhaltung.» (P.S.)
«Kabarett mit Biss und Wortkunst.» (Schaffhauser Nachrichten)


AUSSCHNITT MEDIENSPIEGEL
«Ein bitterböses Heimatfilmtheater von Knuth und Tucek (...) Ihren musikalischen Höhepunkt erreicht die Produktion mit dem Lied "Schweizer Demokraten in der Oper". Gekonnt (die klassische Ausbildung ist nicht zu überhören!) schwelgen die beiden Zürcher Künstlerinnen in zuckersüssen Opermelodien, allerdings mit bitterbösem Text: "Asylanten wie Hydranten fluten unsere heile Welt", heisst es da etwa. (...) In anderen Liedern schlagen die zwei schwarz gekleideten Theater-Ladys eher rockige Klänge an und überzeugen damit genauso. Kaum etwas bleibt verschont von Knuth und Tuceks rasierklingenscharfem Spott.» (NZZ, 29.10.09)

«Gesamtschau der Verrücktheiten unserer Zeit. (...) Der Papst, die Showindustrie, die Politik, die Fremdenhasser, alle möglichen Erlösergestalten – sie alle kriegen ihr Fett weg. (...) hingehen und ansehen.» (St. Galler Tagblatt, 18.09.09)

«Neurotikon ist mit Anspielungen, Breitseiten und massenhaft beabsichtigter politischer Unkorrektheit prallvoll. (...) Köstlich böse Unterhaltung.» (P.S. 28.05.09)



BIOGRAFIEN

Nicole Knuth
Als Enkelin von Gustav Knuth, Tochter von Klaus Knuth und Hannelore Fischer, sowie Grossnichte von O.W. Fischer, trägt sie die Bürde dynastischer Prädisposition mit Wiener Charme und der Gelassenheit der Goldküste. Hat sich im Spannungsfeld zwischen den Familienberufszweigen Bühnenkunst und Vereinte Nationen für das, wie sie sagt, «Kasperltum» entschieden. Hatte ihr erstes einschneidendes Kunsterlebnis in der Konfrontation mit dem Film «An heiligen Wassern», einem Walliser Heimatfilm mit einem Hamburger Matrosen und anderen Fremden.
Heimat bedeutet für sie, wo der Kaffee stimmt und man aufs Wasser sieht. Es darf auch die Donau sein. Muss aber nicht.

Olga Tucek
Geboren und aufgewachsen in Zürich Leimbach, umzingelt von tschechischer Verwandtschaft und dem Lifestyle der Donaumonarchie. Tritt das Erbe der Mutter an und wird Sängerin, verschreibt sich aber, anstelle böhmischer und russischer Opernpartien der Volksmusiken Österreich-Ungarns und dem Theater. Der Film «Drei Nüsse für Aschenbrödel» prägt ihr Schaffen vornehmlich, ebenso wie die Romane Ludwig Ganghofers und das ptolemäische Weltbild. Heimat ist für sie, wo ein Gulasch kocht und wo noch mit Holz geheizt wird.

 

BÜHNEN-PRODUKTIONEN

seit 2009          Neurotikon
seit 2007          Weimarer Weihnachtsspiel oder Jesses Maria 
2006-2009       Auch das noch (ausgespielt)
2007                  Die sogar-Saga (ausgespielt)
2004                  Des Städters Bergeslust (ausgespielt)

CD-PRODUKTIONEN

2008              Auch das noch >OnlineShop