HALBFINAL
Max Rüdlinger als Geni Meier
«Den Monolog des Geni Meier spielt Max Rüdlinger glänzend. Wie auf den Leib gemeisselt.»
HALBFINAL
Eine Fussballer-Geschichte

Max Rüdlinger als Geni Meier
in einem Fussball-Solotheater von Jörg Meier
Premiere 17. März 2010
Spiel: Max Rüdlinger / Inszenierung: Adrian Meyer
Dramaturgische Begleitung: Urs Heller / Musik: Markus Kühne
Bühne/Kostüm: Bernadette Meier / Lichtkonzept/Technik: Edith Szabò
Eine Produktion von Kultur im Sternensaal Wohlen
Geni Meier war ein genialer Mittelstürmer. Berühmter Torschütze im YB-Dress gegen
Stade Reims im Halbfinal des Europacups vor 62‘000 Zuschauern. Das war vor 50 Jahren im Wankdorf Stadion Bern. Um dieses Ereignis dreht sich die Geschichte «Halbfinal»: frei erfunden und doch aus dem Leben des echten Fussballers Geni Meier. Ein Idol erzählt von Siegen und Niederlagen, von Sehnsucht und verpassten Chancen.
Geni Meier war ein genialer Fussballer. Er schoss das berühmteste Tor in der Geschichte der Berner Young Boys. Damals, im Halbfinal des Europacups vor 62‘000 Zuschauern. Auf den Schultern trugen sie ihn vom Platz. Er war der Held von Bern. «Noch in 50 Jahren wird man von deinem Goal reden», hatte der Präsident gesagt.
Inzwischen sind 50 Jahre vorbei. Auf den Tag genau. Geni sitzt alleine in seinem Zimmer und wartet. Es wird sich doch wohl jemand an den Bomben-Meier erinnern. Ja, die Gratulanten können kommen. Bier ist genügend da. Wartend beginn Geni zu erzählen. Da erzählt ein Gestrandeter von Sehnsucht und verpassten Chancen, von Siegen und Niederlagen. Einer, der nach seinen Glanzzeiten im YB-Dress meist zur falschen Zeit am falschen Ort stand.
HALBFINAL ist Fiktion, auch wenn einzelne Elemente dem Leben des echten Geni Meier entnommen sind. Der Wohler Autor Jörg Meier lässt in seinem berührenden Monolog nicht einfach ein Fussballerleben Revue passieren. Der aus vielen Schweizer Filmen bekannte Schauspieler Max Rüdlinger verleiht dem vergessenen Star Melancholie und Schalk, Wut und Wärme.
Projekt-Dokumentation ![]()

«Mit Max Rüdlinger, dem eigenwilligen Menschen und auf Freiheit pochenden Schauspieler, ist der Geni Meier perfekt besetzt. Wie er da sinniert, zwischen Trauer und Trotz schwankt, vermag er die Zuschauer teilhaben zu lassen. Und manchmal wirkt er so komisch, dass man herzhaft lachen kann.» (Mittelland Zeitung, 19.3.10)
