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Philipp Galizia

Neues Programm ab Ende Februar 2013
Premiere 22. Feb. 13, ThiK, Baden

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Weiterhin auf dem Spielplan

«ROTI RÖSLI»

Eine musikalische Wurzelbehandlung
mit Philipp Galizia und Erich Strebel

Premiere 17. September 10, ThiK, Baden
Regie: Adrian Meyer

Ein musikalisches Kabarett mit Philipp Galizia und Erich Strebel
Auf Gran Canaria am Bierstrand hat Röbi Rösli neben einem Sonnenbrand die Erleuchtung. Er reist nach Hause, tritt in den Männerchor ein und macht dort versteckte therapeutische Versuche. Röbi ist mehr und mehr überzeugt, dass Lieder aus der Kindheit ein wichtiger Schlüssel zu persönlichen Problemen sind, und dass man sich singend von Altlasten befreien kann, ganz nach den Worten des Dichters Eichendorff:       
                    
Schläft ein Lied in allen Menschen,
die da träumen fort und fort
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.»

Und mit jedem Lied werden Erinnerungen geweckt, Narben entdeckt und Geschichten aus den Tiefen des Lebens gehoben. Auch aus jenem von Röbi.

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Philipp Galizia spielt weiterhin die Programme «Läufig» und «Am Seil abelo»

«Läufig - ein Hundejahr»

Musikalisches Erzähltheater
Hunde lassen niemanden kalt. Sie werden geliebt und gefürchtet, gehasst und gehätschelt. Die einen sehen rot bei jedem Hundekot. Andere gehen für ihren Liebling durchs Feuer. Und bei den dritten nimmt das Herz den Verstand an die Leine: sie wollten zwar nie einen Hund, würden ihn aber um keinen Preis wieder hergeben.

Beni Halter zum Beispiel. Bis zu seinem Vierzigsten hat er sich erfolgreich gegen jede Art von Haustieren gewehrt. Dann wird er von Familie und Freunden  mit einem Vierbeiner beglückt. Einem geschenkten Hund schaut man nicht in den Schlund, mahnt ihn ein Kumpel. So schickt sich Beni in seine neue Aufgabe. Ein turbulentes Jahr nimmt seinen Lauf. Und Halter kommt dabei ganz schön auf den Hund. Aber lassen wir Philipp Galizia und seinen Kontrabass erzählen. Knochentrocken, mit Schalk und Biss.

Ob Philip Galizia vom Totengräber Lunzi («Am Seil abelo») vom Engel und Zeitmacher Jakob («Jakob Engel – eine Erscheinung») oder vom Hundehalter Beni erzählt, man hört ihm einfach gerne zu. Der ehemalige Pfannestil-Chammer-Sexdeet-Musiker ist ein begnadeter Erzähler, dem minimalste Gestik genügt. Seine erzählerischen Mittel sind sein spröder Charme und sein zwiebacktrockener Humor. Und nicht zuletzt die Langsamkeit: Denn Galizia ist ein Meister der «Suspense»: Er nimmt sich Zeit, lässt den Worten Raum und lässt die Zuhörer auch mal zappeln. Heraus kommt wiederum ein eigenwilliges Programm, knochentrocken, bissig, verschmitzt – und immer mit Kontrabass.

Spiel: Philipp Galizia
Text & Inszenierung: Adrian Meyer
Musik: Michael Wernli
Premiere: 22. Februar 08, ThiK, Baden AG
Dauer: 73 Minuten ohne Pause   
       

                       


Philipp Galizia
Geboren 1965 und aufgewachsen in Muri AG. Kontrabass-Ausbildung bei Bruno Brandenberger. Unterwegs seit 1986 auf Bühnen mit Les Schapoo, Familie Trüeb, Tandem tinta blue, Pfannstil Chammer Sexdeet und seit 2002 mit seinen drei Solostücken «Am Seil abelo», «Jakob Engel», und «Läufig». Er lebt mit seiner Familie in Muri AG.

 

«Dinge über das Halten von Hunden muss der ungewollte Hundehalter Beni Halter lernen. Ihm dabei zuzusehen/-hören ist zum Hundetränen-Lachen..»
(St. Galler Tagblatt, 25.4.08)

«Philipp Galizia gehört zu den Originalen in der Schweizer Kleinkunstszene. Der gelernte Kontrabassist Galizia arbeitete ab 1993 beim schrägen Volksmusikunternehmen Familie Trüeb und sammelte später beim Pfannestil Chammer Sexdeet Erfahrungen für seine Solokarriere. Seine Stücke sind stets leicht morbide Landgeschichten.»
(ZüriTipp, 20.2.08)

«Die Klänge des Kontrabasses bilden den perfekten Soundtrack zu den eher traurigen Geschichten von Galizia. Und wenn dieser in einem der Lieder Hundenamen zur Weinkarte, zu Käsesorten oder zu einem Angebot des Take-away-Standes verwandelt, dann entsteht ganz plötzlich grosse Kunst. Galizia in Hochform eben. Eine Mischung zwischen Pausenclown und Verlierertyp.» (Wohler Anzeiger, 11.3.08)