News /
                QuickLinks

QuickLinks

Kulturbau GmbH
Wolferhaus, Tösstalstrasse 352
CH-8482 Winterthur (Sennhof)
Tel: +41 52 203 41 41
Mail: [email protected]

Uta Köbernick (CH/D)

 

Kabarettistin, Schauspielerin & Liedermacherin
Musik-Kabarett / Satire

Salzburger Stier 2016 / Deutscher Kleinkunstpreis 2009

Uta Köbernick
Uta Köbernick ist Sängerin und Schauspielerin. Geboren 1976 in Berlin, studierte sie Gesang in Weimar und Schauspiel in Zürich, wo sie heute noch mit ihrem Sohn wohnt. Köbernick hinterfragt und nimmt gesellschaftspolitische Verhältnisse mit viel Spielwitz unter die Lupe. Es verschmelzen Erkenntnis und Verzweiflung, Ernst und Humor zu feinsinnig versponnenen Wortspielen. In ihren Nummern ist sie dabei nicht auf die grosse Dichte von Pointen aus. Viel wichtiger ist ihr der Anspruch, ihre Zuhörer zu verwirren, zu überraschen und zum Denken zu bewegen. Oft steckt der Witz noch in der Gehirnwindung, wenn Uta Köbernick schon beim nächsten Gedanken ist.



**************************************************************************************************
NEUES PROGRAMM  AB HERBST 2018: «Ich bin noch nicht fertig!»
**************************************************************************************************

NEUES PROGRAMM:


«ICH BIN NOCH NICHT FERTIG
»

Zu früh gefreut? Ja, aber wann sonst. In Köbernicks neuem Programm wird die Welt nicht geschönt, aber schöner.
„Ich bin noch nicht fertig“ ist frohe Drohung. Ist Einsicht und Verheissung.
Ist entschlossenes Zögern und das Gegenteil von Meinung.
Ist Motor und Lähmung, ist tobender Stillstand.
Ist beängstigende Freude. Ist Witz. Ist Ehrenrunde.
Ist Trost vielleicht. Und faule Ausrede. Ist präzise Schlamperei.
Ist Analyse mit sensiblen musikalischen Messgeräten.
Ist vollendete Skizze.

Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile. Aus der Sicht des Merkurs lebt sie hinterm Mond. Diese Einsicht stattet sie mit einer Demut aus, die sie gekonnt zu verbergen weiss, denn dass die diplomierte Schauspielerin mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde, ist dem Merkur zwar egal, doch hinterm Mond einleuchtend.

PREMIERE: 17. Oktober 2018, Kleintheater Luzern
1 1 Doku «Ich bin noch nicht fertig»


WEITERES PROGRAMM:


«GRUND FÜR LIEBE –
politisch, zärtlich, schön»

Mit bezaubernder Leichtigkeit, hinreissender Komik, virtuosem Gesang und einer herrlichen Tiefe geht sie bis an den Rand des Erkennbaren und manchmal Erträglichen. Politisch hellwach, bringt sie Standpunkte ins Stolpern, hilft ihnen schmunzelnd wieder auf und wenn die glauben, wieder festen Boden gefunden zu haben, ist die Erde plötzlich eine Scheibe. Grenzen verschwimmen zu einem Ozean im Wasserkocher und nach einem zauberhaften Abend versteht man die Welt zwar besser, aber sich selbst ein wenig mehr.

1 Doku «GRUND FÜR LIEBE»

«So präsentiert sie mit augenzwinkernden Überlegungen ein kaputtes Wirtschaftssystem. Dabei hinterfragt sie um Ecken, die viele nicht sehen. Mit nachgespielten Dialogen aus dem Alltag setzt sie uns Schweizer Bürgern einen Spiegel vor, wenn es um die Ablehnung von Ausländern geht, oder um Klischee-Aussagen wie «Alle Afrikaner sind gleich, vor allem die Araber». Den Nerv trifft sie, wenn sichtbar wird, dass sie insgeheim die Flüchtlinge anspricht. Sie besingt, wie Systeme in Systeme greifen und zu einem grossen System werden, welches einfach nicht funktioniert. Mit sehr viel Witz fällt einem ein begründeter Pessimismus gegenüber unserer heutigen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf. Froh ist man dann zwischendurch, mit ihrer eigenen Kurzlyrik erheitert zu werden. Mit zärtlich Vorgetragenem holt sie das Publikum ab. Viel Wortwitz, manchmal auch Nonsens. Und dann waren da die Lieder: Hell und schön klingen jene; von Köbernicks samtenen Stimme würde man gerne in den Schlaf gesungen werden.»(Kulturteil 10.11.15)

»Sie befreit die Sprache von aller Schwere, weckt die Leichtigkeit ihres Da-Seins, wirbelt die Worte durch die Lüfte, lässt sie um den Kopf und im Kopf kreisen und fängt sie dann wieder auf – oft verwandelt oder auf ihre eigentliche Kern-Bedeutung und -Aussage reduziert. Und nicht selten schickt sie dann ein zweites, drittes, viertes hinterher, sodass so mancher Gag zum Spätzünder avanciert. Aber gerade die sind ja oft die besten. Sie hallen nach, und sie wirken nach.
Das Grandiose an Uta Köbernicks Art des Kabaretts ist es, dass diese Kleinkunst in Wahrheit ganz grosses Theater ist – und zwar weil sie entzaubert und verzaubert zugleich. Weil sie zu keiner Sekunde einen Holzhammer nötig hat, ein federkiel-leichtes Wort, in den Raum, in die Köpfe, in die Fantasie und in die Herzen gehaucht – das bewirkt oft genauso so viel. Und so, wie es Uta Köbernick vermag, sogar noch viel, viel mehr.» (Nürtinger Zeitung, Jan. 16)




AUSSCHNITT MEDIENSPIEGEL

1. Rang Comedy Rating Sonntagszeitung 2015:
«Sie hat den Schalk im Nacken: Uta Köbernick, 39, beherrscht die hohe Kunst, Lieder über Steuerbelege, Freihandel oder den alltäglichen Gedächtnisverlust zu Wundertüten der Sprache zu machen. Und bei allem Witz noch subtile Sozialkritik unter zu bringen. Ihr Programm ist ein herrlich irritierendes, wunderbar bereicherndes und abgrundtief komisches Vergnügen.»

«Bezaubernde Komik, virtuoser Gesang, herrliche Satire und ernüchternde Selbstironie - niemand kann das besser als Uta Köbernick. Sie ist gegenüber unserer Gesellschaft wachsam und kritisch und sie hört nicht auf, mit gescheiten und schrägen Texten und Liedern dort den Finger hinzulegen, wo uns der Schuh drückt.»

«Ihr Programm ist anspruchsvoll, ihr Humor subtil. Zuhören ist angesagt und mitdenken, das vor allem. Ihre Lieder und Gedichte  – oftmals sind es nur einzelne Sätze – sind kurz und schlicht, aber sie offenbaren den klaren Blick einer guten Beobachterin. Mit diesem Blick schaut Köbernick in uns hinein und um uns herum, und wenn sie sich dann zu einem Statement, einem kleinen Gedicht oder einem kurzen Lied bewegen lässt, dann ist jedes Wort sorgsam abgewogen, sitzt es genau da, wo es hingehört und seine maximale Wirkung entfaltet.» (Thurgauer Zeitung)

«Ihre Anarchie erinnert da und dort an Helge Schneider, aber musikalisch ist sie mit Klavier, Gitarre oder Ukulele puristischer, und die Texte sind literarisch raffinierter. Es ist ein grosser Abend, und ganz egal, was an diesem Wochenende sonst in unserem Städtchen läuft: Wer entdecken will, was man noch nie in München gesehen hat, muss die Show der Anti-Diseuse von Köbenick erleben.»
(Münchner Abendzeitung)

«Obwohl sie Musik und Theater studiert hat, verzichtet sie wohltuend auf grosse Gesten. So kann man sich ganz auf die Inhalte konzentrieren. Das steht in der Liedermachertradition früherer Jahrzehnte, als Inhalte mehr galten als billiger Slapstick. Und genau deshalb war dieser Abend ein wunderbarer Kabarettabend.» (Rheinische Post)

«An allen Fronten des Lebens werden die Originale rar. Mit Uta Köbernick stellte sich im Burgtheater ein Geheimtipp in Sachen Musikkabarett vor. Fazit des tollen, aber eigenwilligen Abends: So wie die klingt keine! (...) Das Ergebnis: Ein schneller, latent nervöser und nur scheinbar spontaner Parforce-Revue aus Liedern und Witzen, Dialogen und Gedanken, Gedichten, Kurzgeschichten oder einfach nur ein endloser Wortschwall, der als abendfüllendes Paket richtig gut funktioniert. Darf man sich merken, diesen Namen und dieses Gesicht!» (Nürnberger Nachrichten)


BIOGRAFIE

Uta Köbernick wuchs in Köpernick (Berlin) auf. Mit sechs Jahren erhielt sie Violinenunterricht, und mit acht Jahren wurde sie Mitglied des Rundfunk-Kinderchores Berlin, dem sie bis zum vierzehnten Lebensjahr angehörte. Zahlreiche Auftritte, Rundfunk- und Tonträger-Produktionen, Konzerttourneen (Swerdlowsk, Tblissi, Japan, Taiwan) bestimmten diese Zeit. Im Alter von fünfzehn Jahren begann sie, eigene Lieder zu schreiben. Das 1995 in Weimar begonnene Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt brach sie nach dem Vordiplom ab.
Ab 2000 studierte sie Schauspiel an der Theaterhochschule Zürich und schloss 2004 mit Diplom ab. Uta Köbernick war 2005 am Berliner Ensemble fest engagiert, schlug aber eine Vertragsverlängerung aus und kehrte nach Zürich zurück. Dort arbeitete sie am Theater an der Winkelwiese und entwickelte 2006 ihr erstes Soloprogramm.


Auszeichnungen

2016: Salzburger Stier
2014: Nominiert für den Schweizer Kleinkunstpreis 2014

2013: Nominierung zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik für das Studioalbum «man muss ja nicht gleich»
2011: Förderpreis der Liederbestenliste
2011: Preis der Deutschen Schallplattenkritik für das Studioalbum «auch nicht schlimmer»

2009: Deutscher Kleinkunstpreis (Förderpreis)
2008: Stuttgarter Besen (in Silber)


Tonträger

2013: man muss ja nicht gleich, Kleingeldprinzessin Records
2011:  auch nicht schlimmer, Kleingeldprinzessin Records
2007: Sonnenscheinwelt, hr2 Kultur live-Mitschnitt

1 OnlineShop

köbernick

Künstler-Webseite
0
www.koebernick.ch

Vermittlung & Kontakt

Kulturbau GmbH
David Baumgartner

Wolferhaus
Tösstalstrasse 352
CH-8482 Winterthur (Sennhof)
Schweiz

[email protected]h
+41 52 203 41 41
+41 79 600 79 26



NEWS

Neues Programm
ab Herbst 2018!


Nächste Vorstellungen





Film
0

1 Portrait Comedy aus dem Labor
(SF, August 14)

1 Auftritt Comedy aus dem Labor
(SF, August 14)

1  Auftritt Künstlerbörse Thun 2016



Weitere Unterlagen
0

1
1 Doku «Ich bin noch nicht fertig»
1 Doku «Grund für Liebe»
1 Doku Gunkl&Köbernick


Tonträger
0

0 OnlineShop